Schweizerische Musikforschende Gesellschaft

...pflegt und fördert alle Bestrebungen, die im Interesse der Musikforschung, insbesondere der schweizerischen, liegen. Sie dient als Forum für wissenschaftliche Kontakte und den Austausch von Erfahrungen, Ideen und neuen Forschungsergebnissen, auch für eine breitere Öffentlichkeit.

...gibt Publikationen heraus, in denen die schweizerische Musikwissenschaft besonders zu Wort kommt, pflegt die Zusammenarbeit mit ähnlich gerichteten Vereinigungen des In- und Auslandes und organisiert Vorträge, Tagungen und Kongresse.

...pflegt internationale Beziehungen: Unter ihrem Dach ist die Arbeitsstelle Schweiz des RISM (Répertoire International des Sources Musicales) tätig sowie die Landesvertretung des RILM (Répertoire International de Littérature Musicale).

...ermöglicht den Zusammenschluss aller musikinteressierten Kreise – Musikwissenschaftler/innen, Musiker/innen und Musikfreunde – auch im regionalen Rahmen. Sie pflegt Kontakte zu anderen Kulturorganisationen der Region, unterstützt bedeutungsvolle regionale Musikprojekte durch wissenschaftliche Begleitung und vermittelt auch Musikliebhabern ein vertieftes Verständnis der faszinierenden Welt der Musik.

online Beitrittserklärung für die Sektion Bern

Have you ever listened to what you eat? During this talk, I’ll share research, methods and artworks emerging from my Sound Delicious Project. This practice-based research project studies sound and listening practices in food and taste (19th-21st Centuries). Sound is often absent in food stories. Historically in occidental cultures, the rhythms of food-makers have been deemed unpalatable to both digestion and to the aesthetic ear. This silence certainly speaks to political and epistemological histories of sound, art and knowledge production.

Addressing such silences and separations, this project investigates how sound is part of what relates the vitality of food. Engaging a range of interdisciplinary and multi-modal approaches, I explore how sound attests of dynamic relationships happening between humans and nonhumans across many sites and performances of food-making. How can thinking with sound help craft new sensibilities to and alternative stories of food production? This is an invitation to open new critical and creative pathways for sensory, performance-based research, and it permits reflecting on presumptions about categories of music-making and sonic arts, as well as definitions of listening.

 

Dienstag, 12. Mai 2026, 18.30 Uhr
Seminarraum 324
Mittelstrasse 43
3012 Bern

Musikförderung ist ein vielfältiges Berufsfeld, das Verwaltungsaufgaben mit inhaltlichen Kenntnissen der Musikbranche verbindet. Ein hohes Mass an Kommunikations- sowie Organisationsfähigkeit und die Bereitschaft, sich mit kulturpolitischen Fragen auseinanderzusetzen, sind dabei gefragt. Die öffentliche Förderlandschaft der Schweiz ist durch die politische Struktur geprägt: in erster Linie sind Gemeinden, Städte und Kantone für die Förderung zuständig. Auf Bundesebene sind die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sowie das Bundesamt für Kultur für die Förderung verschiedener Bereiche zuständig. Pro Helvetia unterstützt alle zeitgenössischen Musikstile, von neuer Volksmusik über experimentelle Elektronik bis zu Pop, Jazz und Hip Hop. Dabei gilt das Prinzip der Subsidarität, das heisst die Förderung von Pro Helvetia ergänzt die Förderung der anderen Körperschaften. Daneben gibt es zahlreiche private Stiftungen, die einen grossen Beitrag zur Vielfalt und Lebendigkeit der Musikszenen beitragen und ebenfalls spannende Berufsperspektiven bieten. Die Musikförderung in der Schweiz ist in den letzten Jahren mit Volksinitiativen wie der Abstimmung zur „Musikvielfaltsinitiative“ in Basel 2024 in Bewegung gekommen. Der Input gibt Einblicke in die bestehenden Strukturen und Entwicklungstendenzen.


Dienstag, 24. März 2026, 18.30 Uhr
Seminarraum 116,
Mittelstrasse 43,
3012 Bern